Le Colisee auf internationaler Großveranstaltung

in Europas Kulturhauptstadt Breslau

ProMusicas Projektchor war bei einem der weltweit größten Openair-Events des Jahres

zusammen mit vier anderen Chören aus Krakau, Breslau, Jerusalem und Dresden auf der Bühne

der Oderhalbinsel beteiligt.

Breslau 11. Juni 2016 Selbst ein Fußballstadion hätte wohl kaum gereicht um die Menschenmengen aufzunehmen, die am späten Abend das Konzert und die Lichtshow FLOW an den Ufern der Oder verfolgten. Über dreihundert Musiker unter der Leitung von Dirigent Alan Urbanek und die Techniker des britischen Performance-Künstlers Chris Baldwin waren an der Aufführung dieser zentralen Großveranstaltung im Rahmen der kulturellen Events der europäischen Kulturhauptstadt 2016 beteiligt. Unter Ihnen auch der Erkelenzer Chor Le Colisee. Pro Musica hatte vor zwei Jahren von Professor Urbanek die Einladung bekommen mit seinem Chor an der Performance mitzuwirken. Für Le Colisee, war es nicht die erste Zusammenarbeit mit Professor Urbanek, der ja auch in Erkelenz kein Unbekannter ist. Auch Le Colisee ist in Breslau nicht unbekannt und dort bereits mehrfach zusammen mit dem polnischen Chor Gaudium aufgetreten. Die Einladung zu diesem internationalen Großereignis bildete jedoch den bisherigen und wohl kaum noch überbietenden Höhepunkt dieser Zusammenarbeit. Das Konzert begann mit einer 15 minütigen Verspätung, weil der Himmel über Breslau für die Lichtshow noch nicht dunkel genug war. Die vier eigens für das Konzert von Udi Perlman, Amir Shpilman, Jiri Kabat und Adam Porebski komponierten Stücke erzählten die Geschichte Breslaus mit vielen einzigartigen Ton- und großartig inszenierten Lichteffekten. So marschierte der Chor auf der Bühne im Gleichschritt auf der Stelle, während an die Mauern am gegenüberliegenden Ufern per Lichtshow die Schatten von marschierenden Truppen projeziert wurden. Dies erfolgte so präzise, dass dem Betrachter der Eindruck vermittelt wurde, dass die Schritte von den marschierenden Schatten stammten. Um den erwarteten zehntausenden von Zuschauern Platz zu bieten, hatte man auf einer Länge von 2,5km an den Ufern der Oder große Lautsprechertürme aufgebaut und tausende von Stühlen platziert. Diese Sitzplätze waren schon über eine Stunde vor dem Konzert belegt. Der überwiegende Teil der Zuschauer verfolgte das Spektakel hinter den Sitzreihen stehend, wobei sie die komplette Breite der Uferpromenade dichtgedrängt auffüllten. Von dort aus konnten sie die auf die beiden Kirchen und die dazwischenliegenden Gebäude am anderen Oderufer projezierten Lichteffekte verfolgen. Um diese perfekte Harmonie zwischen Musik und Lichteffekten zu erreichen, trafen sich die beteiligten Chöre aus Polen, Israel, Deutschland und Tschechien nach monatelangen Vorbereitungen am Heimatort bereits eine Woche vor dem Konzert in Breslau. Dort wurde unter der Leitung von Professor Alan Urbanek bei täglichen Proben bis hin zur Generalprobe am Freitag das Konzert vorbereitet. Die Proben in Erkelenz hatte für Le Colisee Josef Pazcyna durchgeführt. Neben dem musikalische Erfolg demonstrierten die Akteure und das aus allen Ländern angereiste Publikum, vor und nach dem Happening, dass die Menschen von einem vereinten Europa wohl ganz andere Vorstellungen haben, als ihre Politiker es zur Zeit umsetzen.
© ProMusica Erkelenz e.V. - Flachsbleiche 16, 41812 Erkelenz, info@pro-musica-erkelenz.eu
ProMusica Erkelenz e.V.

Le Colisee auf internationaler

Großveranstaltung

in Europas Kulturhauptstadt

Breslau

ProMusicas Projektchor war bei einem der weltweit größten

Openair-Events des Jahres zusammen mit vier anderen Chören

aus Krakau, Breslau, Jerusalem und Dresden auf der Bühne der

Oderhalbinsel beteiligt.

Breslau 11. Juni 2016 Selbst ein Fußballstadion hätte wohl kaum gereicht um die Menschenmengen aufzunehmen, die am späten Abend das Konzert und die Lichtshow FLOW an den Ufern der Oder verfolgten. Über dreihundert Musiker unter der Leitung von Dirigent Alan Urbanek und die Techniker des britischen Performance-Künstlers Chris Baldwin waren an der Aufführung dieser zentralen Großveranstaltung im Rahmen der kulturellen Events der europäischen Kulturhauptstadt 2016 beteiligt. Unter Ihnen auch der Erkelenzer Chor Le Colisee. Pro Musica hatte vor zwei Jahren von Professor Urbanek die Einladung bekommen mit seinem Chor an der Performance mitzuwirken. Für Le Colisee, war es nicht die erste Zusammenarbeit mit Professor Urbanek, der ja auch in Erkelenz kein Unbekannter ist. Auch Le Colisee ist in Breslau nicht unbekannt und dort bereits mehrfach zusammen mit dem polnischen Chor Gaudium aufgetreten. Die Einladung zu diesem internationalen Großereignis bildete jedoch den bisherigen und wohl kaum noch überbietenden Höhepunkt dieser Zusammenarbeit. Das Konzert begann mit einer 15 minütigen Verspätung, weil der Himmel über Breslau für die Lichtshow noch nicht dunkel genug war. Die vier eigens für das Konzert von Udi Perlman, Amir Shpilman, Jiri Kabat und Adam Porebski komponierten Stücke erzählten die Geschichte Breslaus mit vielen einzigartigen Ton- und großartig inszenierten Lichteffekten. So marschierte der Chor auf der Bühne im Gleichschritt auf der Stelle, während an die Mauern am gegenüberliegenden Ufern per Lichtshow die Schatten von marschierenden Truppen projeziert wurden. Dies erfolgte so präzise, dass dem Betrachter der Eindruck vermittelt wurde, dass die Schritte von den marschierenden Schatten stammten. Um den erwarteten zehntausenden von Zuschauern Platz zu bieten, hatte man auf einer Länge von 2,5km an den Ufern der Oder große Lautsprechertürme aufgebaut und tausende von Stühlen platziert. Diese Sitzplätze waren schon über eine Stunde vor dem Konzert belegt. Der überwiegende Teil der Zuschauer verfolgte das Spektakel hinter den Sitzreihen stehend, wobei sie die komplette Breite der Uferpromenade dichtgedrängt auffüllten. Von dort aus konnten sie die auf die beiden Kirchen und die dazwischenliegenden Gebäude am anderen Oderufer projezierten Lichteffekte verfolgen. Um diese perfekte Harmonie zwischen Musik und Lichteffekten zu erreichen, trafen sich die beteiligten Chöre aus Polen, Israel, Deutschland und Tschechien nach monatelangen Vorbereitungen am Heimatort bereits eine Woche vor dem Konzert in Breslau. Dort wurde unter der Leitung von Professor Alan Urbanek bei täglichen Proben bis hin zur Generalprobe am Freitag das Konzert vorbereitet. Die Proben in Erkelenz hatte für Le Colisee Josef Pazcyna durchgeführt. Neben dem musikalische Erfolg demonstrierten die Akteure und das aus allen Ländern angereiste Publikum, vor und nach dem Happening, dass die Menschen von einem vereinten Europa wohl ganz andere Vorstellungen haben, als ihre Politiker es zur Zeit umsetzen.
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